Bericht · September 2026 · Daten bis 31. August 2026
Verspätungen im Fernverkehr: was die Daten zeigen und was sich ändern lässt
Eine Auswertung von 321 Mio. beobachteten Halten an 5.457 Stationen, mit sieben Maßnahmen und einem Vorschlag zur Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn.
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Kurzfassung
- Im August 2026 kamen laut DB 54,2 % der Fernzüge pünktlich an, im Jahr 2025 waren es 60,1 %.[1] Die Sanierung der Hauptstrecken läuft bis etwa 2036.
- Verspätung wächst entlang jeder Fahrt und über den Tag, und 20 von 472 Abschnitten liefern 30 % der hinzukommenden Minuten.
- Die DB investiert vor allem in bessere Information. Was fehlt, sind offene Ist-Daten, Reserven an den richtigen Stellen und Pünktlichkeitswerte dort, wo Reisende entscheiden.
- Wir schlagen sieben Maßnahmen vor und bieten der DB einen Pilot auf zwei Korridoren an: Köln–Düsseldorf–Dortmund und Hamburg–Berlin.
01Die Lage
2025 kamen 60,1 % der Fernzüge der DB pünktlich an, also weniger als sechs Minuten nach Plan. 2024 waren es 62,5 %.[2] Im August 2026 lag der Wert bei 54,2 %, bei den Reisenden, die ihren Anschluss mitrechnen, bei 56,6 %. Im Regionalverkehr der DB Regio waren es 88,5 %.[1] Die DB nennt als Gründe für den Sommer 2026 Hitze, viele Langsamfahrstellen und Bauarbeiten, etwa am rechten Rhein und in Hamburg.
Der Fernverkehr beförderte 2025 rund 136 Mio. Reisende.[3] Bis etwa 2036 will die DB über 40 Hauptstrecken für jeweils mehrere Monate sperren und grundlegend erneuern; 2027 sind unter anderem Rosenheim–Salzburg, Lehrte–Berlin, Bremerhaven–Bremen und Fulda–Hanau vorgesehen.[4]
Im Juli 2026 hat die DB 50 Mio. Euro bis Ende 2027 für bessere Kundeninformation angekündigt: den Assistenten Kiana in Navigator, den neutralen Dienst DB Info ab Dezember 2026, Gleiswechsel in rund zwei Sekunden und 7.000 neue Anzeigen.[5] Das Programm verbessert die Information über Verspätungen, die bereits eingetreten sind.
02Daten und Methode
Grundlage ist die Live-Schnittstelle Timetables der DB (CC BY 4.0).[11] Das öffentliche Archiv piebro/deutsche-bahn-data schneidet sie seit Juli 2024 viermal am Tag mit, bis November 2025 für rund 100 große Bahnhöfe, seitdem für alle.[8] Wir haben daraus 321 Mio. Halte an 5.457 Stationen ausgewertet. Für die Muster nutzen wir Juni bis August 2026. Das Archiv von Bahn-Vorhersage mit Daten ab September 2021 binden wir als Nächstes ein.[9]
Wir verwenden die Definition der DB: Fernverkehr sind ICE, IC, EC und ECE, pünktlich heißt weniger als sechs Minuten zu spät, ausgefallene Halte zählen nicht mit. Unsere Absolutwerte liegen 4 bis 5 Prozentpunkte unter den Monatswerten der DB (August 2026: 49,8 % statt 54,2 %). Der wahrscheinliche Grund ist, dass viermal am Tag gemessen wird und manche Werte deshalb Prognosen statt endgültiger Zeiten sind. Deshalb nennen wir für das Niveau die Zahlen der DB und nutzen unsere Messung für Vergleiche innerhalb der Daten: Tageszeit, Wochentag, Position im Zuglauf, Abschnitte und Bahnhöfe.
03Befunde
Verspätung wächst mit jedem Halt
Am zweiten Halt eines Fernzugs sind 71,2 % der Ankünfte pünktlich, am vierten 57,6 %, am achten 43,2 % und ab dem zwölften nur noch 34,3 %. Die durchschnittliche Verspätung steigt von 6,6 auf 23,7 Minuten. Eine lange ICE-Fahrt sammelt die Probleme aller Abschnitte ein, die sie durchfährt.
Verspätung wächst über den Tag
Um 6 Uhr kommen 75,1 % der Fernzüge pünktlich an, um 12 Uhr 48,9 %, um 18 Uhr 44,3 % und um 21 Uhr 39,4 %. Ein Zug fährt am Tag mehrere Fahrten hintereinander. Kommt er morgens zu spät an, kann auch die nächste Fahrt zu spät beginnen. Wie groß dieser Anteil ist, lässt sich erst mit den internen Umlaufdaten der DB messen.
Freitags ist es am schlechtesten
Von Montag bis Freitag sinkt die Pünktlichkeit von 50,0 % auf 44,7 %. Am Sonntag liegt sie bei 56,1 %. Warum der Freitag am schlechtesten abschneidet, lässt sich aus diesen Daten allein nicht sagen.
Wenige Abschnitte erzeugen einen großen Teil der Verspätung
Für jede Fahrt vergleichen wir die Verspätung bei der Abfahrt an einem Halt mit der Verspätung bei der Ankunft am nächsten. Die Differenz ist die Verspätung, die auf diesem Abschnitt dazukommt, einschließlich des Halts selbst. Von 472 Abschnitten mit ausreichend Fahrten liefern die 20 schlechtesten 30 % aller hinzukommenden Minuten. An der Spitze steht Köln Hbf nach Düsseldorf Hbf, wo sehr viele Züge fahren. Auf Hamburg–Berlin und Hamm–Hannover sind es weniger Züge, die dafür im Schnitt 13 bis 19 Minuten verlieren.
| Abschnitt | Fahrten | Ø +Min. | ≥5 Min. | Min./Tag |
|---|---|---|---|---|
| Köln Hbf → Düsseldorf Hbf | 4.302 | 3,6 | 24 % | 169 |
| Hamburg Hbf → Berlin Hauptbahnhof | 750 | 14,1 | 77 % | 115 |
| Hamm (Westf) Hbf → Hannover Hbf | 600 | 16,1 | 62 % | 105 |
| Wittenberge → Berlin Hauptbahnhof | 793 | 12,0 | 83 % | 103 |
| Hamm (Westf) Hbf → Dortmund Hbf | 2.254 | 4,1 | 30 % | 100 |
| Hannover Hbf → Hamm (Westf) Hbf | 465 | 19,4 | 65 % | 98 |
| Köln Hbf → Aachen Hbf | 760 | 11,9 | 44 % | 98 |
| Berlin Hauptbahnhof → Hamburg Hbf | 646 | 13,3 | 69 % | 93 |
| Aschaffenburg Hbf → Frankfurt (Main) Hbf | 2.033 | 4,2 | 34 % | 93 |
| Mannheim Hbf → Frankfurt (Main) Hbf | 3.871 | 2,2 | 23 % | 93 |
| Halle (Saale) Hbf → Berlin Südkreuz | 2.160 | 3,9 | 29 % | 91 |
| Frankfurt (Main) Hbf → Mannheim Hbf | 3.727 | 2,2 | 21 % | 89 |
Die großen Knoten im Westen liegen hinten
Unter den zwölf Bahnhöfen mit den meisten Fernzug-Ankünften war Köln Hbf mit 34,0 % pünktlichen Ankünften der schwächste, gefolgt von Düsseldorf Hbf und Duisburg Hbf. Nürnberg Hbf und der Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen lagen mit rund 53 % vorn.
- Köln Hbf34,0 %
- Düsseldorf Hbf38,2 %
- Duisburg Hbf39,6 %
- Berlin Hauptbahnhof43,3 %
- Frankfurt (Main) Hbf43,7 %
- Hannover Hbf43,7 %
- Berlin Südkreuz43,8 %
- Mannheim Hbf45,2 %
- Erfurt Hbf46,3 %
- Göttingen49,8 %
- Frankfurt am Main Flughafen Fernbahnhof52,6 %
- Nürnberg Hbf53,1 %
Ausfälle schwanken stark
Der Anteil ausgefallener Fernzug-Halte lag zwischen Dezember 2025 und August 2026 meist zwischen 4 und 8 %. Im Januar 2026 waren es 14,1 %. Der Anteil der Halte mit mindestens einer Stunde Verspätung stieg im Sommer 2026 auf 5 bis 6 %.
| Monat | Ausgefallen | ≥ 60 Min. | Halte |
|---|---|---|---|
| Dez 25 | 4,6 % | 2,7 % | 258.273 |
| Jan 26 | 14,1 % | 5,4 % | 257.330 |
| Feb 26 | 7,4 % | 3,1 % | 222.324 |
| Mär 26 | 5,3 % | 2,6 % | 231.735 |
| Apr 26 | 4,8 % | 2,6 % | 224.789 |
| Mai 26 | 4,1 % | 3,2 % | 234.728 |
| Jun 26 | 7,9 % | 6,2 % | 222.359 |
| Jul 26 | 7,2 % | 5,5 % | 226.812 |
| Aug 26 | 6,7 % | 4,7 % | 228.938 |
04Was fehlt
Die Generalsanierung behebt Ursachen in der Infrastruktur, aber erst über Jahre. Das Programm für Kundeninformation macht Verspätungen schneller sichtbar, wenn sie schon eingetreten sind. Dazwischen bleiben drei Lücken, die sich innerhalb weniger Monate schließen lassen.
Erstens gibt es keine offizielle, nachprüfbare Pünktlichkeit je Zug, Abschnitt und Bahnhof. Die DB veröffentlicht Monatswerte für das ganze Netz, alles Genauere entsteht heute in privaten Archiven. Zweitens liegt der Aufwand beim Fahrplan und bei der Disposition nicht dort, wo die Daten die Verspätung verorten: auf wenigen Abschnitten und am Nachmittag. Drittens entscheiden Reisende beim Buchen ohne Wissen darüber, wie verlässlich ein Zug zuletzt war.
05Sieben Maßnahmen
Jede Maßnahme nennt den Befund, den Vorschlag, wer sie umsetzt, woran man den Erfolg misst und bis wann. Die Zeitangaben sind unser Vorschlag und müssen mit der DB abgestimmt werden.
M1Ist-Daten jeden Tag offen veröffentlichen
BefundWer heute wissen will, wie pünktlich ein bestimmter Zug im letzten Monat war, braucht private Archive wie Bahn-Vorhersage oder piebro, die die Live-Schnittstelle der DB mitschneiden. Die SBB veröffentlicht die tatsächlichen Ankunfts- und Abfahrtszeiten aller Fahrten in der Schweiz seit 2016 jeden Tag als offene Daten.[10] Eine vergleichbare Veröffentlichung der DB ist uns nicht bekannt.
VorschlagDie DB veröffentlicht täglich die endgültigen Ist-Zeiten, Ausfälle und Gleise aller Halte des Vortags, als Datei unter offener Lizenz auf der Mobilithek. Das kostet wenig, weil die Daten intern vorliegen, und macht jede Pünktlichkeitszahl nachprüfbar, auch unsere.
- Wer
- DB InfraGO, DB Fernverkehr, DB Regio
- Messgröße
- Datei für jeden Vortag bis 6 Uhr verfügbar; Abweichung zu den monatlichen DB-Werten unter 0,5 Prozentpunkten
- Bis wann
- Erste Lieferung im 1. Quartal 2027
M2Fahrzeitreserven auf den 20 Abschnitten prüfen, auf denen Verspätung entsteht
BefundVon 472 ausgewerteten Fernverkehrsabschnitten tragen die 20 schlechtesten 30 % aller hinzukommenden Verspätungsminuten bei. Allein zwischen Köln Hbf und Düsseldorf Hbf kommen im Schnitt 169 Minuten pro Tag dazu.
VorschlagFür jeden dieser Abschnitte wird geprüft, ob die Fahrzeit im Fahrplan zur tatsächlich gefahrenen Zeit passt und wo Reserven fehlen. Wo die Ursache in Bauarbeiten oder Langsamfahrstellen liegt, gehört sie in den Baufahrplan statt in den Regelfahrplan. Wir liefern die Abschnittsliste mit Zeitreihen, die DB ergänzt die internen Ursachen.
- Wer
- DB Fernverkehr (Fahrplan), DB InfraGO (Trassen, Baubetrieb), ImTakt (Analyse)
- Messgröße
- Zusätzliche Verspätungsminuten pro Fahrt auf den 20 Abschnitten; Pünktlichkeit am jeweils nächsten Halt
- Bis wann
- Analyse bis Februar 2027, rechtzeitig vor der Trassenanmeldung für den Fahrplan 2028
M3Reserven für den Nachmittag und Abend einplanen
BefundUm 6 Uhr kommen 75,1 % der Fernzüge pünktlich an, um 21 Uhr nur noch 39,4 %. Entlang einer Fahrt fällt die Pünktlichkeit von 71,2 % am zweiten auf 34,3 % ab dem zwölften Halt. Das passt dazu, dass sich Verspätungen über die Fahrzeugumläufe auf spätere Fahrten übertragen. Belegen können wir diesen Weg mit den öffentlichen Daten allein nicht.
VorschlagIn den Fahrzeugumläufen werden gezielt Pufferzeiten und Tauschfahrzeuge dort eingeplant, wo sich Verspätungen des Vormittags auf spätere Fahrten übertragen. Wir können aus den Daten zeigen, welche Umläufe am stärksten nachwirken; die Umlaufplanung selbst bleibt bei der DB.
- Wer
- DB Fernverkehr (Umlaufplanung), ImTakt (Übertragungsanalyse)
- Messgröße
- Pünktlichkeit der Ankünfte nach 17 Uhr; Anteil der Verspätung, die aus der Vorfahrt stammt
- Bis wann
- Pilot auf zwei Umläufen ab Frühjahr 2027
M4Anschlüsse an den drei schwächsten Knoten gezielt sichern
BefundUnter den zwölf Bahnhöfen mit den meisten Fernzug-Ankünften sind Köln Hbf (34,0 %), Düsseldorf Hbf (38,2 %) und Duisburg Hbf (39,6 %) die unpünktlichsten. Die DB selbst misst für August 2026 eine Reisendenpünktlichkeit von 56,6 %, also den Anteil der Reisenden, die trotz Umstiegen pünktlich ankommen.[1]
VorschlagFür diese drei Knoten wird gemeinsam ausgewertet, welche Umstiege am häufigsten platzen und wie viele Reisende betroffen sind. Daraus entsteht eine Liste von Anschlüssen, bei denen ein kurzes Warten mehr Reisezeit rettet, als es kostet. Die Entscheidung am Tag bleibt bei der Disposition.
- Wer
- DB Fernverkehr, DB Regio NRW, Aufgabenträger in NRW, ImTakt (Anschlussanalyse)
- Messgröße
- Anteil erreichter Anschlüsse an den drei Knoten; Reisendenpünktlichkeit dort
- Bis wann
- Auswertung ab Januar 2027, Pilot ab April 2027
M5Die Pünktlichkeit eines Zuges schon beim Buchen zeigen
BefundBeim Buchen sieht man heute Abfahrtszeit, Umstiege und Preis, aber nicht, wie oft dieser Zug zuletzt pünktlich war. Beim ICE 618 waren es im Sommer 2026 57,5 %; jede zehnte Fahrt kam mindestens 42 Minuten zu spät an.
VorschlagZu jeder Verbindung wird angezeigt, wie oft dieser Zug in den letzten acht Wochen pünktlich war und wie wahrscheinlich ein Umstieg klappt. ImTakt stellt diese Werte über eine offene Schnittstelle bereit; die DB kann sie in Navigator, bahn.de und DB Info übernehmen oder selbst berechnen, sobald M1 umgesetzt ist.
- Wer
- DB Vertrieb, ImTakt (Werte und Schnittstelle)
- Messgröße
- Anteil der Suchen mit angezeigtem Wert; Treffsicherheit der Umstiegswahrscheinlichkeit (Kalibrierung)
- Bis wann
- Schnittstelle ab Februar 2027 verfügbar
M6Entschädigung von sich aus anbieten
BefundAb 60 Minuten Verspätung am Ziel stehen Reisenden 25 % des Fahrpreises zu, ab 120 Minuten 50 %.[6] Mit dem Deutschland-Ticket gibt es 1,50 € pro Fall, ausgezahlt erst ab 4 €.[7] Im August 2026 kamen nach unserer Messung 4,7 % der Fernzug-Halte mindestens eine Stunde zu spät an.
VorschlagWer mit Konto oder Abo reist, bekommt nach einer erkennbar zu späten Fahrt eine Nachricht mit fertig ausgefülltem Antrag. Deutschland-Ticket-Fälle werden gesammelt, bis die Auszahlungsgrenze erreicht ist.
- Wer
- DB Vertrieb (Fahrgastrechte), Verkehrsverbünde
- Messgröße
- Anteil der berechtigten Fälle, die tatsächlich erstattet werden
- Bis wann
- Ab Mitte 2027
M7Baustellen früh an die Menschen melden, die täglich dort fahren
BefundBis etwa 2036 sollen über 40 Korridore für Monate gesperrt und saniert werden.[4] Welche Pendelstrecke wann betroffen ist, steht in den täglich neu erscheinenden Fahrplandaten, lange bevor es auf der Anzeigetafel steht.
VorschlagWer eine Verbindung regelmäßig fährt, wird Wochen vorher über Sperrungen, Ersatzverkehr und geänderte Zeiten auf genau dieser Strecke informiert. ImTakt erkennt die Änderungen aus dem Vergleich der Fahrplanstände; die DB liefert die Bauinformationen.
- Wer
- DB InfraGO, DB Regio, Verkehrsverbünde, ImTakt (Fahrplanvergleich)
- Messgröße
- Vorlauf zwischen erster Meldung und Sperrung; Beschwerden zu Ersatzverkehr
- Bis wann
- Ab den Korridorsperrungen 2027
06Vorschlag zur Zusammenarbeit
Wir bieten der Deutschen Bahn einen Pilot über drei Monate auf zwei Korridoren an: Köln–Düsseldorf–Dortmund, wo sehr viele Züge Verspätung aufnehmen, und Hamburg–Berlin, wo wenige Züge viel verlieren. Der Pilot deckt die Maßnahmen M2, M4 und M5 ab.
ImTakt bringt die unabhängige Messung, die Abschnitts- und Anschlussanalysen und eine Schnittstelle für Pünktlichkeitswerte je Zug mit. Von der DB bräuchten wir die endgültigen Ist-Zeiten für die beiden Korridore, die geplanten Bauarbeiten und eine feste Ansprechperson in Fahrplan und Disposition. Jeden Monat gibt es einen gemeinsamen Bericht; die Methodik veröffentlichen wir. Nach drei Monaten entscheiden beide Seiten anhand der Messgrößen, ob der Pilot ausgeweitet wird.
Dasselbe Angebot gilt für Aufgabenträger und Verkehrsverbünde, die die Pünktlichkeit in ihrem Netz unabhängig messen wollen. Ansprechpartner ist ImTakt bei der AUVY GmbH: contact@imtakt.dev.
07Grenzen dieses Berichts
Wir sehen, was die Fahrgastinformation der DB meldet. Signale, Gleisbelegung, Fahrzeuge, Personal und die Entscheidungen der Disposition sehen wir nicht; die Befunde beschreiben daher, wo und wann Verspätung auftritt, nicht warum. Unsere Absolutwerte liegen 4 bis 5 Prozentpunkte unter denen der DB. Vor November 2025 umfasst das Archiv nur rund 100 große Bahnhöfe. Die Abschnittsanalyse rechnet auch Haltezeiten und Rundungen der Minutenwerte ein.
Dieser Bericht ist ein unabhängiger Vorschlag. Die Deutsche Bahn hat ihn weder beauftragt noch geprüft, und ImTakt ist nicht mit der Deutschen Bahn verbunden.
08Quellen
- [1]Deutsche Bahn: Pünktlichkeitswerte (August 2026)
- [2]eisenbahn.de: Jahresbilanz 2025, Pünktlichkeit sinkt weiter
- [3]DB Fernverkehr AG: Geschäftsbericht 2025
- [4]Wikipedia: Generalsanierung Hochleistungsnetz
- [5]Deskmodder: DB investiert 50 Mio. Euro in Kundeninformation (Juli 2026)
- [6]bahn.de: Fahrgastrechte, rechtliche Regelungen
- [7]bahn.de: Fahrgastrechte Deutschland-Ticket
- [8]piebro/deutsche-bahn-data (CC BY 4.0, Daten: Deutsche Bahn)
- [9]Bahn-Vorhersage: Geparste Zugverspätungen (ODbL)
- [10]opentransportdata.swiss: Ist-Daten
- [11]DB API Marketplace: Timetables
- Fotos: siehe Bild- und Datennachweise.